Die verlorene Braut

Für »Die verkaufte Braut« erfand Bedrich Smetana, um 1866, einen wunderbaren Sing-Sang. Bis heute ein Klassiker.

Für »Die verlorene Braut« sind noch nicht alle Messen gesungen. Ein wenig Nachhilfe gefällig?

Wer jemals in einer Armee dienen musste, dem wurde sein Gewehr als »Braut« anempfohlen. Also: Hegen und Pflegen!

Und Verlieren? Das geht gar nicht! Diese besondere Art einer Scheidung sorgte jetzt trotzdem in Leipzig für Schlagzeilen, Kopfschütteln und Gelächter. Ja, ein Polizist ist seiner Braut, namens MP 5, eine geborene Heckler & Koch, untreu geworden. Oder sie ihm? Denn, weg war sie, auf Nimmerwiedersehen. Das letzte Wort in dieser Scheidungsgeschichte haben der Chef des Dezernats Recht und Personal sowie der Leipziger Polizeipräsident. Rund 30 Beamte, Hunde und Spezialtechnik suchten die Verschollene. Keine Spur bis jetzt. Der »Bräutigam« ist mehr als unglücklich, ihm drohen Konsequenzen. Was lehrt uns diese filmreife Story?

Waffen sind unberechenbar, wenn man sie benutzt ... und ... wenn man sie verliert …

findet Euer Lipsius

Meisterfotografien

Bilder von Ursula Arnold, Arno Fischer und Evelyn Richter zeigt das Leipziger Museum der bildenden Künste. Drei »Meister« der künstlerischen Reportagefotografie, die die Fotografie-Kultur in der DDR wesentlich mitbetimmten.

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Kalenderblatt für Hans Gossens

Kurz nach dem Abitur wurde Hans Gossens Soldat der faschistischen Wehrmacht. In sowjetischer Gefangenschaft besuchte er eine Antifaschule. Kurt Schneider erinnert an die weiteren Lebensstationen: Frontbevollmächtigter, Rückkehr nach Deutschland, KPD, SED, Leiter der FDJ-Hochschule Bogensee, Grenzpolizei, Politische Hautverwaltung der NVA …

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Plakat Sozial

75 Grafiker aus 21 Länder waren auf der III. Internationalen Plakatausstellung vertreten. Die Ausstellung war im August leider nur eine Woche in Leipzig zu sehen. Im Internet gibt es sie noch. Veranstalter war wieder der Verein zur Förderung visueller Kultur e.V., der aus rund 1100 eingesandten Plakaten auszuwählen hatte.

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»Arabella« in Leipzig

Unser Musikkritiker Werner Wolf scheint die lyrische Komödie von Richard Strauss und Hugo von Hoffmansthal zu mögen. Die Leipziger Inszenierung des Stückes ruft bei ihm einerseits heftiges Grausen hervor: ärmliche Inszenierung, dürftige Bühnenbilder, fantasielose Kostüme, andererseits helle Begeisterung: glanzvolle musikalische Gestaltung …

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